DFeuG wünscht sich Einsicht und Vernunft der Bevölkerung zu Silvester

Symbolbild Feuerwehrmann (Foto: Pixabay)
Symbolbild Feuerwehrmann (Foto: Pixabay)

Solingen – Aufgrund der bevorstehenden Silvesternacht möchte die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft noch einmal eindringlich die Bevölkerung bitten, die Rettungskräfte nicht mit Raketen und Böllern zu attackieren!

Unterstützen Sie die Arbeit der Rettungskräfte, entfernen Sie gefährliche Gegenstände von der Straße, schaffen Sie freie Bahn für die Einsatzfahrzeuge, behindern Sie die Frauen und Männer nicht bei ihrer Arbeit!

„Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) appellieren eindringlich an alle Rettungskräfte, jede Art von Drohung und Angriffe bei der Polizei anzuzeigen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Beschimpft, bespuckt, geschlagen oder schlimmer noch mit Böllern und Raketen beschossen zu werden, ist auf gar keinen Fall akzeptabel und muss gemeldet werden!
Wir weisen darauf hin, dass das Strafgesetzbuch zum Schutz von Rettungskräften um den § 115 ergänzt worden ist.“

Der Landesvorsitzende der DFeuG Hessen, Sven Ziegler, wünscht sich von der hessischen Politik, das Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen zügig bearbeitet und verhandelt werden. Ferner, dass alle gemeldeten Bedrohungen sowie Angriffe in einem zentralen Register für Einsatzkräfte erfasst werden.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wünscht allen Einsatzkräften einen friedlichen Jahreswechsel, ohne nennenswerte Vorfälle. Passt gut aufeinander auf und seid vorsichtig! Kommt Neujahr gesund zu Eurer Familie nach Hause! Guten Rutsch ins neue Jahr!