Mainz: Dehnungsfugenbrand in der Zentralbibliothek der Universität

Symbolbild (Foto: Holger Knecht)
Symbolbild (Foto: Holger Knecht)

Mainz – Die Feuerwehr Mainz wurde am Mittwoch, 28.11.2018 um 15:17 Uhr zu einem Dehnungsfugenbrand in der Zentraluniversität der Johannes-Gutenberg-Universität alarmiert. Vermutlich durch Bauarbeiten war Dämmmaterial in einer Dehnungsfuge im Erdgeschoss in Brand geraten.

Um den betroffenen Bereich erkunden zu können, wurde eine Mauer im Bereich der Dehnungsfuge mittels Bohrhammer geöffnet. Dabei wurde erkannt, dass sich der Dehnungsfugenbrand bereits ausgedehnt hatte. Der Glimmbrand in der Dehnungsfuge wurde mit Wasser und einem speziellem Netzmittel abgelöscht.

Da vermutet wurde, dass sich der Brand über das Dämmmaterial in der Dehnungsfuge auch auf die andere Seite der betroffenen Wand ausgedehnt hat, wurde diese Seite der Wand mit Unterstützung von Mitarbeitern der Universität ebenfalls geöffnet. An dieser Stelle wurde eine leichte Rauchentwicklung festgestellt.

Im weiteren Verlauf wurde die Mauer im Bereich der Dehnungsfuge vom Erdgeschoss bis zum ersten Obergeschoss auf beiden Seiten mittels Bohrhammer geöffnet.

Um eine Ausdehnung in den Estrich des ersten Obergeschosses ausschließen zu können, wurde ein Baufachberater des THW angefordert. Parallel dazu wurde der Bereich in der Bibliothek mit Unterstützung durch Mitarbeiter der Universität freigeräumt und das Öffnen des Bodens vorbereitet.

Neben der Feuerwehr waren im Einsatz: Polizei, Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, Baufachberater THW, Kernbohrgerät THW.

Aktualisierung Donnerstag, 01:08 Uhr

Die Löscharbeiten des Dehnungsfugenbrandes gestalteten sich als sehr aufwändig. Um das Löschmittel gezielt in den brennenden Teil der Dehnungsfuge einbringen zu können, mussten Teile des Bodens entfernt werden. Damit die tatsächliche Ausbreitung des Brandes und auch den Erfolg der Löschmaßnahmen überprüft werden konnte, mussten insgesamt neun Kernbohrungen durch das THW OV Mainz gemacht werden. Um 23:37 war der Brand gelöscht.

Während des gesamten Einsatzes waren neben der Feuerwehr im Einsatz: Polizei, Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, Fachberater THW, Kernbohrgerät THW.