Worms: Präsenz und besonnenes Vorgehen sorgen für friedlichen Pfingstmarkt

Abteilungsleiter Stefan Laskowski (Mitte) beim Rundgang mit dem Einsatzteam. (Foto: Stadtverwaltung Worms)
Abteilungsleiter Stefan Laskowski (Mitte) beim Rundgang mit dem Einsatzteam. (Foto: Stadtverwaltung Worms)

Worms – Es ist 16.30 Uhr: Geschäftiges Treiben im Marktmeisterhäuschen auf dem Festplatz am Rhein. Das Ordnungsamt hat während des neuntägigen Pfingstmarkts Position auf dem Gelände bezogen und sorgt im Schichtbetrieb dafür, dass die regionale Verkaufsschau mit Rummel friedlich und geordnet verläuft und die Besucherinnen und Besucher unbeschwerte Stunden auf der „Kisselswies“ verbringen können.
„Wir haben die Leitstelle und unsere Mannschaft für die Dauer der Großveranstaltung komplett vom Adenauerring in das Marktmeisterhäuschen verlegt. “, sagt Stefan Laskowski, der die Abteilung Kontroll- und Vollzugsdienst im Bereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung seit Mitte März verantwortlich leitet. So sei man durchgehend präsent vor Ort und könne von dort aus auch die übrigen Einsätze im Stadtgebiet reibungslos koordinieren, verdeutlicht der studierte Verwaltungsfachwirt, der beruflich von Mainz nach Worms gewechselt ist.

Der vorübergehende Umzug der Vollzugskräfte an den Rhein ging flugs vonstatten, ohne Kosten zu verursachen. Im Marktmeisterhäuschen ist alles vorhanden, was den Dienst technisch und organisatorisch problemlos möglich macht. „Und wenn wir woanders gebraucht werden, ist der Weg nicht weit“, erklärt Laskowski in der ´temporären Einsatzzentrale´, vor der sich die Dienstfahrzeuge aneinanderreihen. Jeweils in Zweierteams sind die Männer und Frauen in ihren blauen Uniformen auf dem Gelände unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen. Von sieben Uhr morgens, bis kurz nach Mitternacht. Dann kommt die Ablösung seitens der Polizei, die nachts ein wachsames Auge auf das Pfingstmarktgelände wirft. Während die einen „Streife“ auf dem Pfingstmarkt laufen, sind andere Kolleginnen und Kollegen des Kontroll- und Vollzugsdienstes im Stadtgebiet auf Tour. In der Leitstelle geht ein Anruf ein: Lärmbelästigung – eine psychisch beeinträchtige Person schreit in ihrer Wohnung. Ein Team eilt zu Stelle, um die Frau zu beruhigen, was auch gelingt. Wieder klingelt das Telefon: ein Fahrzeug versperrt in der City einen Rettungs- und Fluchtweg. Auch dieses Problem wird an diesem Tag gelöst. Unterdessen wird in der Leitstelle ein gefundener Ring abgegeben. „Die bei uns abgegebenen Fundsachen konnten schnell wieder an ihre Eigentümer zurückgegeben werden“, berichtet Laskowski über diesen zusätzlich eingerichteten und von den Pfingstmarktbesuchern als sehr positiv empfundenen Service eines Fundbüros vor Ort. Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen ihren Job und das Aufgabengebiet ist mannigfaltig.

„Dass mit der Personalstärke nicht jedes tagesaktuelle Anliegen in einer 87.000-Einwohner-Stadt gleich und sofort erledigt werden kann, müsste den Leuten doch bewusst sein. Aber wir tun unsere Arbeit unter Einhaltung all der uns auferlegten Vorschriften und Gesetze“, sagt der Abteilungsleiter. „Bis jetzt ist der Verbrauchermarkt mit seinem Rummel bis auf kleinere Einsätze absolut friedlich verlaufen“, freut sich Bereichsleiterin Angelika Zezyk für ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ort, „die mit ihrer Präsenz und ihrem besonnenen Vorgehen alles fest im Griff haben und dem Sicherheitsempfinden der Menschen Rechnung tragen“.