Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


FrankfurtRheinMain-Delegation wirbt in Indien für Investments aus der IT-Branche – Auf dem Programm standen Firmenbesuche bei Neeyamo Enterprise Solutions und Infosys

Die Delegation aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft unter Leitung von Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am zweiten Tag ihrer Indien-Reise die Firmen Neeyamo Enterprise Solutions und den IT-Riesen Infosys besucht.

Peter Feldmann, Aufsichtsratsvorsitzender der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region: „Für indische Softwarespezialisten ist FrankfurtRheinMain längst das Gateway to Continental Europe. Diese Positionierung möchten wir weiter ausbauen. Aus diesem Grund standen am heutigen Tag Besuche der Firmen Neeyamo Enterprise Solutions und Infosys auf unserem Programm. Unser Indien-Team steht bereit, um weitere Firmen nach FrankfurtRheinMain zu begleiten und so neue Jobs in der Region zu schaffen.“

Erste Station der Firmenbesuche war Neeyamo Enterprise Solutions. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Pune und bietet Softwareentwicklungsdienste im Bereich Human Resources an. Neeyamo gehört zu den erfolgreichsten indischen Softwarefirmen. Aktuell arbeiten über 1000 Mitarbeiter in acht Ländern weltweit für den Softwarentwickler.
„Neeyamo Enterprise Solutions möchte seine Aktivitäten künftig auch auf den europäischen Markt ausweiten und bereitet deshalb die Gründung der deutschen Niederlassung in FrankfurtRheinMain vor. Unser Indien-Team steht seit längerem in engem Kontakt mit dem Unternehmen, um Neeyamo bei allen Fragen rund um die Ansiedlung in unserer Region aktiv und erfolgreich zu unterstützen“, sagte Eric Menges, Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region.

Im Anschluss stand der Besuch des indischen Software-Riesen Infosys auf dem Programm der FRM-Delegation. Der heute weltweit agierende Konzern mit Niederlassungen in 31 Ländern und 200.000 Mitarbeitern wurde von sieben Informatikern 1981 in Pune mit einem Startkapital von 250 US-Dollar gegründet. Heute erzielt der Pionier der indischen IT-Industrie einen Umsatz von mehr als 9,21 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Anfang der neunziger Jahre verlagerte Infosys seinen Hauptsitz nach Bangalore. Das Angebot des IT-Konzerns reicht von Business- und Technologie-Consulting über Application Services und Systemintegration sowie Produktentwicklung und IT-Infrastruktur-Services.

„Infosys ist seit vielen Jahren ein sehr wichtiger Teil der internationalen Business-Community von FrankfurtRheinMain. Das Unternehmen fing 1999 mit einem Büro in Frankfurt an und hat seither seine Anteile auf dem europäischen Markt kontinuierlich ausgebaut. Mich freut besonders, dass Infosys im Februar 2018 vom Top Employers Institute als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands zertifiziert wurde. Der IT-Spezialist hatte sich zum ersten Mal beworben und das Exzellenzzertifikat für hervorragende Arbeitsbedingungen, die Förderung von Talenten und die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsumfeldes erhalten. Der Infosys Campus in Pune bot uns einen Eindruck der Unternehmenskultur und der innovativen Arbeitsweise“, zeigte sich Peter Feldmann nach dem Besuch beeindruckt.

Im Anschluss an die Unternehmensbesuche reiste die FRM-Delegation mit dem Bus weiter nach Mumbai, der letzten Station der Reise.


Mit Bus und Bahn zu Wäldchestag und Public Viewing

Über Pfingsten lockt von Samstag, 19. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, der Wäldchestag in den Stadtwald. Gleichzeitig finden im benachbarten Stadion am Samstag das Public Viewing zum DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Bayern München und am Pfingstmontag das Festival4Family statt. Damit alle Besucher unbeschwert an- und abreisen können, legen Busse und Bahnen Sonderschichten ein.

Ins Wäldche fährt man am besten mit den Straßenbahnlinien 20, 21 und der – aufgrund von Gleisarbeiten – zum Oberforsthaus umgeleiteten Linie 12 sowie den Buslinien 61 und 80. Besuchern der Commerzbank-Arena können für die An- und Abreise die S-Bahnen S7, S8 und S9 sowie Regionalzüge zur Station Stadion, die Straßenbahnlinien 20 und 21 zur Haltestelle Stadion Straßenbahn sowie die Buslinien 61 und 80 zur Haltestelle Stadion Osttribüne empfohlen werden.

S-Bahnen und Züge zum Public Viewing im Stadion

Für die Besucher der Fußballübertragung im Stadion bietet der RMV am Samstag zusätzliche Fahrtmöglichkeiten an. Zudem stehen die umfangreichen Zusatzverkehre zum Wäldchestag auch den Besuchern des Public Viewing offen. Und Fußballfreunde wissen: Die Eintrittskarte ins Stadion ist gleichzeitig auch RMV-Fahrkarte.

Straßenbahn zum Oberforsthaus und zum Stadion

Für das Wäldche heißt die richtige Haltestelle Oberforsthaus, für das Public Viewing Stadion. Beide Ziele erreicht die Straßenbahnlinie 21. Sie wird zwischen Hauptbahnhof und Stadion durch die Sonderlinie 20 und die umgeleitete Linie 12 ergänzt, so dass bis weit nach Mitternacht für einen dichten Takt und genug Platz gesorgt ist.

Buslinien: Häufige Fahrten ab Südbahnhof

Vom Südbahnhof ins Wäldche und zum Stadion (Haltestelle Stadion/Osttribüne) und zurück bieten sich die Linien 61 und 80 an. An allen Tagen sorgen zusätzliche Gelenkbusse für mehr Platz und kurze Wartezeiten. Zum Wäldche verkehren zusätzliche Fahrten der Linie 61 zwischen Südbahnhof und Oberforsthaus.

Nachtbuslinie n7: Zusätzlich zur Konstablerwache

Die n7 bietet in den Nächten von Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag zusätzliche Fahrten vom Fest in Richtung Innenstadt: Jeweils um 0.59, 1.19 und 1.29 Uhr starten die Fahrten vom Oberforsthaus zur Konstablerwache.

„Lieschen“: Historischer Busverkehr ins Wäldche

Ein nostalgisches Erlebnis bieten wieder die historischen Busse, die im Auftrag von traffiQ durch Autobus Sippel und Omnibus-Historik Königstein von Pfingstsamstag bis Dienstag zwischen Südbahnhof und Oberforsthaus pendeln. Abfahrt ab Südbahnhof ist von 14 bis 23 Uhr alle 30 Minuten, ab Oberforsthaus jeweils 17 Minuten später.


Frankfurter Kinderbüro unterstützt das Festival4Family in der Commerzbank-Arena

Das Frankfurter Kinderbüro ist beim Festival4Family in der Commerzbankarena am Montag, 21. Mai, von 10 bis 18 Uhr mit vielen attraktiven Aktionen dabei.

Für die 0- bis 3-Jährigen wird die kuschlige Frankfurter Skyline Krabbellandschaft aufgestellt. Die Initiative Frankfurt am Strand präsentiert Beach-Soccer-Torwandschießen und bringt damit Mädchen und Jungen mit viel Spaß in Bewegung.
Das Kinderrechte-Mobil mit vielen Informationen, Angeboten und Beratung für Kinder und Familien steht für Fragen und Anregungen offen. Beim Dosenwerfen kann jedes Kind ein Kinderrechte-Leporello gewinnen.

Der Trifels Verlag unterstützt die Initiative Frankfurt am Strand seit vielen Jahren. Durch Spenden, die zum Beispiel durch die Tombola beim Familienfest in der Commerzbank-Arena möglich wurden, konnte im letzten Jahr der Bau des bereits sechsten Beach-Soccer Platzes mitgefördert werden.

Mehr Informationen zum Fest finden sich unter www.festival4family.de und zum Kinderbüro unter www.frankfurter-kinderbuero.de.


Kleinmarkthalle und Wochenmarkt Dornbusch schließen am Wäldchestag schon um 13 Uhr

Am Wäldchestag, 22. Mai, endet der Wochenmarkt Dornbusch in der Carl-Goerdeler-Straße bereits um 13 Uhr. Auch die Kleinmarkthalle in der Hasengasse wird an diesem Tag um 13 Uhr anstatt wie gewohnt um 18 Uhr schließen. Der Wochenmarkt am Südbahnhof in Sachsenhausen wird wie üblich bis 18 Uhr und der Wochenmarkt in Höchst bis 13 Uhr veranstaltet.


Amt für Straßenbau und Erschließung schließt um 12 Uhr

Das Amt für Straßenbau und Erschließung ist am Dienstag, 22. Mai, dem Wäldchestag, ab 12 Uhr geschlossen.


Welche Zukunft für die Städtischen Bühnen? – Oper im Fokus der Diskussionsveranstaltung des Kulturdezernates

Am Donnerstag, 17. Mai, schließt die von Kulturdezernat und Deutschem Architekturmuseum initiierte Diskussionsreihe „Welche Zukunft für die Städtischen Bühnen?“ mit dem Thema „Der Ort der Oper – heute und morgen“.

Welche Anforderungen stellt die Kunstform Oper an ein neues Haus, wie wird sich das Musiktheater in den nächsten Jahren entwickeln und wie haben sich die Bedürfnisse des Publikums an diese Spielform und sein Gebäude verändert? Diesen und anderen Fragen gehen die Intendantin und Regisseurin Brigitte Fassbaender, die bereits mehrere Opern in Frankfurt inszeniert hat, der Regisseur Keith Warner, der derzeit unter anderem an der Semperoper Dresden und im Royal Opera House Covent Garden in London tätig ist, sowie der Bühnenbildner Christian Schmidt, der an vielen renommierten europäischen Häusern wirkt, in ihrem Gespräch nach. Die Moderation des Abends übernimmt Susanne Pütz von hr2-kultur.

„Das hochkarätig besetzte Podium wird sich in einem spannenden und ideenreichen Austausch mit wichtigen Fragen zu Opernspielstätten der Zukunft befassen. Ich lade die Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, teilzunehmen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Beginn der Diskussion im Chagallsaal der Städtischen Bühnen ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18.30 Uhr über den Besucherzugang der Oper.

Aus Sicherheitsgründen ist die Platzanzahl begrenzt. Die Veranstaltung kann per Livestream unter www.kultur-frankfurt.de/buehnen verfolgt werden, hier finden sich auch weitere Infos.

Die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“, die begleitend zur Diskussionsreihe im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, läuft noch bis 21. Mai. Gezeigt werden europaweit realisierte Opern- und Theaterbauten der letzten Jahre. Die Ausstellung wird begleitet von einem Blog. Unter http://www.grosseoper-vieltheater.de werden Projekte beispielhaft vorgestellt und Veranstaltungen des Begleitprogramms zum Nachsehen filmisch aufbereitet.


‚La Cenerentola – das Aschenbrödel‘: Noch gibt es Karten für das Gastspiel der Kinderoper im Neuen Theater

Das Aschenbrödel, der Prinz, sein Diener, ein Theaterdirektor und Mico, das Äffchen für alles – sie sind die Hauptdarsteller von „La Cenerentola – das Aschenbrödel“, eine Adaption der gleichnamigen Rossini-Oper für Kinder von fünf bis zehn Jahren.

Am Dienstag, 22. Mai, um 15 und 17 Uhr, gastiert die Produktion der Abteilung „JETZT! Oper für dich“ an der Oper Frankfurt anlässlich der Veranstaltungsreihe „Höchst Sehenswert“ des Hauptamts und Stadtmarketings im Neuen Theater Höchst. Noch gibt es ein paar Karten – in der Oper selbst sind alle Vorstellungen bereits ausverkauft. Sie kosten 4 Euro pro Kind und 50 Cent für eine erwachsene Begleitperson. Man bekommt sie im Neuen Theater, Emmerich-Josef-Straße 46, Telefon 069/3399990.


‚Zum Wohle der Stadt?‘ – Frankfurter Kulturpolitik des 20. Jahrhunderts im Spiegel der Sammlungen des Archäologischen Museums Frankfurt – Präsentation, Vortrag und Publikation beleuchten die Herkunftsgeschichte von Funden

Ein großer Teil der Sammlungen des Archäologischen Museums stammt aus Grabungen im Frankfurter Stadtgebiet. Darüber hinaus erwarb das Museum im Lauf seiner Geschichte zahlreiche Objekte durch Ankauf und aus Schenkungen. Nicht immer ist jedoch deren genaue Herkunft bekannt. Insbesondere die Geschichte der Erwerbung archäologischer Funde in der Zeit des Nationalsozialismus war bisher weitgehend unerforscht.

Bereits 2013 begonnene Vorarbeiten zur Herkunftsgeschichte der Objekte mündeten schließlich in das ab 2017 von der Stiftung „Deutsches Zentrum Kulturverluste“ geförderte Projekt zur Provenienzforschung am Archäologischen Museum Frankfurt. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden sämtliche Objekte, die zwischen 1933 und 1945 in das Museumsdepot gelangten, systematisch auf Verdachtsfälle von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut untersucht.

Im Mittelpunkt standen dabei die Zugänge der Abteilungen Klassische Antike/Alter Orient und Prähistorische Archäologie. Im Sommer 2018 werden die Forschungsergebnisse in der Schriftenreihe des Museums veröffentlicht. Begleitend zeigt das Haus vom 18. Juli bis 2. September 2018 eine Schau mit Funden, die im Lauf des 20. Jahrhunderts in die Sammlung kamen, und erklärt die Geschichte ihrer Herkunft. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Vortrag von Dagmar Stutzinger am 18. Juli, zur Provenienzforschung. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Archäologischen Museum.

Publikation in der Schriftenreihe des Archäologischen Museums Frankfurt

Dagmar Stutzinger, Zum Wohle der Stadt? Erwerbungen 1933 bis 1945. Systematische Provenienzforschung am Archäologischen Museum Frankfurt mit einem Beitrag von Liane Giemsch und Michael Overbeck. Die Publikation erscheint im Sommers 2018 beim Schnell & Steiner Verlag zum Preis von 34,95 Euro mit etwa 200 Seiten und rund 70 Abbildungen.


‚Alles Gute kommt von oben‘: Ferienspiele und Jugendfreizeit im und mit dem Kinder- und Jugendhaus Sindlingen

Vom 25. Juni bis 6. Juli veranstaltet das Kinder- und Jugendhaus Sindlingen jeweils von 10 bis 16 Uhr die Ferienspiele auf dem Abenteuerspielplatz und dem Beachclub Sindlingen. Das Programm für Kinder von 6 bis 12 Jahren steht unter dem Motto: „Alles Gute kommt von oben!“

Die kleinen Teilnehmer bauen Papierflugzeuge, malen aus der Vogelperspektive, fotografieren, spielen Frisbeegolf, Wikingerschach oder Boule und bauen Hütten. Wasserspiele, Fußballturniere und eine Mini-Olympiade sind nur einige der vielen weiteren Programmpunkte. Am Freitag, 6. Juli, sind am Familientag auch Eltern eingeladen, an den Angeboten teilzunehmen. Ausflüge rund um Frankfurt sind von 9. bis 13. Juli geplant.

Für die Ferienspiele anmelden kann man sich am Freitag, 25. Mai, von 16 bis 18 Uhr, sowie am 28. und 29. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr. Die Kosten, inklusive vegetarischem Mittagessen und Getränken, betragen pro Woche 20 Euro. Frankfurt-Pass-Inhaber und Geschwisterkinder erhaltene eine Ermäßigung. Jeder Ausflug kostet 5 Euro. Nähere Informationen sind unter Telefon 069/375617119 erhätlich.

Und für alle, die es in die Ferne zieht und die doch noch den Koffer packen wollen: Für Teenies und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren gibt es auch dieses Jahr wieder ein besonderes Highlight. Vom 5. bis 19. Juli findet eine inklusive Sommerfreizeit nach Kroatien statt: Abenteuer im Jugendcamp auf einem Campingplatz direkt am Meer. Auf dem Programm stehen unter anderem Mountainbiken, Wassersport wie Kajak und Schnorcheln sowie Ausflüge zum Beispiel nach Pula. Die Kosten betragen 280 Euro, 70 Euro mit Frankfurt-Pass. Es gibt noch Plätze für Jugendliche mit und ohne Handicap. Informationen erteilt das Team des Jugendhauses unter Telefon 069/372141.


Wäldchestag in der Stadtbücherei

Am Wäldchestag, Dienstag, 22. Mai, sind die Zentralbibliothek mit Musikbibliothek, die Zentrale Kinder- und Jugendbibliothek und alle Bibliotheken in den Stadtteilen geschlossen. Die Fahrbibliothek fährt die Haltestellen nicht an.