Karlsruhe: Doppelspieltag Nummer zwei – SSC wieder mit Sieg und Niederlage

Spielszene (Foto: Andreas Arndt)
Spielszene (Foto: Andreas Arndt)

Karlsruhe – Endlich hat der SSC Karlsruhe den nächsten Sieg eingefahren. Nachdem am Samstag die Karlsruher zunächst gegen Mainz-Gonsenheim mit 0:3 baden gingen, rehabilitierten sich die SSC-Volleys mit einem starken 3:0 gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt.

Am Samstag gab es für den SSC in Mainz-Gonsenheim ein 0:3 (29:31, 14:25 und 20:25).
Dass die Karlsruher im Moment alles andere als eine gute Phase haben, ist keine Überraschung. Mit zu vielen unnötigen eigenen Fehlern sabotieren die SSC-Volleys ihr eigenes Spiel. Gegen Mainz passierte es schon wieder. Im ersten Satz lag die Truppe von Coach Diego Ronconi aussichtsreich mit 24:22 in Front, um kurz vor dem entscheidenden Punktgewinn mit einer Serie von ungezwungenen Fehlern den Satz mit 29:31 abzugeben. Der Einbruch nahm seinen Lauf und machte auch im zweiten Durchgang nicht Halt. Eine sehr schwache Vorstellung ließ die Hausherren einen ungefährdeten 25:14-Satzsieg einfahren. Erst im dritten Satz kamen die Karlsruher wieder auf. Doch auch dieses Mal versagten die eigenen Fähigkeiten in den Schlüsselmomenten. Mainz verwandelte mit dem 25:20 zum 3:0-Erfolg.


Glatter 3:0-Erfolg in Frankfurt

Dieses Duell hatte die Karlsruher im Vorfeld aufhorchen lassen, denn Frankfurt schlug in den letzten Spielen sowohl Mainz als auch Leipzig. Für die Karlsruher schien das der perfekte Moment, um sich mental endlich Luft zu verschaffen. Nach einem konstanten und über weite Strecken kontrollierten Auftritt siegten die SSC-Volleys gegen die Frankfurter mit 3:0 (25:20, 25:21 und 25:18). Es war der Befreiungsschlag, der so dringend notwendig gewesen ist.

Vom ersten Ball weg haben die Jungs von Diego Ronconi keine Zweifel streuen wollen, wer das Parkett als Sieger verlässt. Frankfurt fand zwar immer wieder durch den Jugend-Nationalspieler Louis Kunstmann ein Mittel gegen die gut aufgelegten Karlsruher, doch der Mittelblocker allein war letztlich nicht genug. Bei den Karlsruhern zog Zuspieler Thomas Heidebrecht (MVP) geschickt die Fäden und bearbeitete mit guten Angaben die Frankfurter Defensive. Die Hausherren lauerten beinahe die gesamte Partie auf Fehler der Gäste, doch die gab es nicht. Ronconi und Co. hatten die ersten zwei Sätze komplett im Griff. Kurzzeitig schien der dritte Durchgang ein wenig enger zu werden. Doch auch aus dieser Drucksituation fanden die Karlsruher die richtige Lösung.

Am Ende stand ein glatter Dreisatzerfolg, der den Karlsruhern für die kommenden Wochen das benötigte Selbstvertrauen liefern sollte. Einmal die eigenen Fehler abgestellt und schon scheint das eigene Spiel zu fruchten. ­ ­