Mannheim: 31-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Haft

Symbolbild Polizei Baden-Württemberg (Foto: Polizei)
Symbolbild Polizei Baden-Württemberg (Foto: Polizei)

Mannheim (ots) – In der Nacht zum 23. Dezember 2017 kam es gegen 02:00 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Jungbusch zu einem Messerangriff, bei dem ein 40-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

An besagtem Samstag gerieten die beiden alkoholisierten Männer vor Zeugen zunächst in einen verbalen Streit. Dieser soll schließlich dergestalt eskaliert sein, dass der beschuldigte 31-Jährige ein mitgeführtes Messer zückte und mit diesem mehrfach auf seinen Kontrahenten einstach. Hierdurch erlitt der Geschädigte lebensgefährliche Verletzungen.

Im Zuge der ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich rasch der Verdacht gegen den Beschuldigten, welcher nach der Tat vom Ereignisort geflüchtet war. Unter der Einbindung des Fahndungsdezernats der Kriminalpolizeidirektion in Heidelberg konnte der mutmaßliche Täter am späten Nachmittag des 29.12.2017 an seiner Wohnanschrift im südhessischen Biblis festgenommen werden.

Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim am Samstag, den 30.12.2017 beim Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser eröffnete dem Beschuldigten den Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Nach der Haftvorführung wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen des Dezernats für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats Mannheim und der Staatsanwaltschaft Mannheim zu Tatmotiv und -hintergründen dauern an.