Darmstadt: Jahreswechsel 2017/2018 – Bericht der Feuerwehr

Symbolbild
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Darmstadt – Erwartungsgemäß viel Arbeit gab es im Sadtgebiet Darmstadt für die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. In der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 08:00 Uhr am Neujahrstag gab es 31 Einsätze, die im Zusammenhang mit Silvester standen.

Auf der Eschollbrücker Straße in Höhe des Eberstädter Weges kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rollerfahrer und einem Pkw. Der schwerverletzte Rollerfahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Darmstädter Krankenhaus gebracht. Die Berufsfeuerwehr untertütztedie Arbeit eines Unfallsachverständigen und leuchtete über mehrere Stunden die Unfallstelle aus.

Die Feuerwehr Darmstadt rückte im gleichen Zeitraum zu zehn Bränden aus. Bereits vor Mitternacht brannten in der Berliner Allee, in der Dreibrunnenstraße und in der Goethestraße Müllbehälter, die von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt und der Berufsfeuerwehr gelöscht wurden.

Besondere Herausforderungen entstanden für die Feuerwehr wieder in der Stunde nach Mitternacht, als mehrere Einsatzstellen gleichzeitig gemeldet wurden.

In der Arheilger Jungfernstraße brannte eine Hecke, die vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Anwohner weitestgehend gelöscht werden konnte. Die Berufsfeuerwehr kümmerte sich um Nachlöscharbeiten. Während zeitgleich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt im Zeyerweg und in der Jägertotstraße brennende Müllbehälter ablöschten, kam über Notruf die Meldung über einen beginnenden Dachstuhlbrand in der Bessungerstraße. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr wurde vorsorglich noch die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnten beherzte Anwohner eine im Dachbereich festklemmende, brennende Rakete mit einem Pulverlöscher löschen. Die Berufsfeuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle, die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen konnte in ihrem Feuerwehrhaus verbleiben.

In der Roßdörferstraße meldete gegen halb vier ein Heimrauchmelder angebranntes Essen in einem Mehrfamilienhaus. Auch hier reagierten Nachbarn sofort und konnten Kontakt mit dem betroffenen Mieter aufnehmen. Die Feuerwehr musste nicht mehr tätig werden.

Die Auslösung der Brandmeldeanlage im Luisencenter um 5 Uhr stellte sich als böswilliger Alarm heraus. Es bestand keine Gefahr.

Bei den Bränden dieser Silvesternacht kamen keine Personen zu Schaden. Die Sachschäden blieben gering, insbesondere auch, weil Anwohner in Arheilgen und in Bessungen sehr besonnen reagiert haben.