Ludwigshafen: Jobcenter – Elektronische Akte kommt im März 2018

Bundesagentur für Arbeit
Bundesagentur für Arbeit (Quelle: Bundesagentur)

Ludwigshafen – Die Digitalisierung schreitet im Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen voran. Im März 2018 geht die elektronische Akte an den Start. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters haben sich bei einer internen Veranstaltung am Donnerstag, 5. Oktober 2017, über den Ablauf und Einführungsprozess des neuen Ablagesystems informiert.

Die elektronische Akte wird die klassische Aktenhaltung ablösen, alle Dokumente werden nach und nach reduziert – zumindest in Papierform. „Doch auch wenn das Jobcenter dadurch zu einem papierarmen und digitalen Dienstleister wird, heißt das nicht, dass auch die Kunden auf Papier verzichten müssen. Anliegen und Schriftstücke können weiterhin wie gewohnt per Brief dem Jobcenter übermittelt werden“, erläutert Anja Hölscher, Geschäftsführerin des Jobcenters. „Durch die Reduzierung von Lauf-, Such- und Transportwegen wird die Wartezeit für Kunden bei Vorsprachen reduziert, und Auskünfte über den Bearbeitungsstand können schneller gegeben werden, auch am Telefon“, ergänzt sie.

Eingehende Kundenpost wird gescannt und so gespeichert, dass sie auf dem Computer gelesen werden kann. Die Dokumente werden anschließend automatisch der „richtigen“ Akte und den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugeordnet. Einblick in die Dokumente erhalten Beschäftigte, die mit der Erledigung der Aufgabe betraut sind. Die elektronische Akte legt damit den Grundbaustein für kundenfreundliche Online-Angebote, die in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden.