Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Erziehung ist… Mut machen – Bildungsdezernentin Sylvia Weber freut sich über Start der diesjährigen Kampagne „Stark durch Erziehung“

Zum Schutz und Wohl der Frankfurter Kinder führen das Frankfurter Kinderbüro und der Kinderschutzbund Frankfurt seit 2012 gemeinsam die Kampagne „Stark durch Erziehung“ durch. Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit für das Thema „Gewaltfreie Erziehung und Kinderrechte“ zu sensibilisieren. Am 20. April 2017, 12 Uhr, startet die diesjährige Kampagne auf dem Liebfrauenberg. Dort können alle Kinder und Erwachsenen ihr Wissen zum Thema vertiefen und spielerisch auffrischen.

Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Frankfurter Kinderschutzbundes, erklärt: „Ohne Klaps geht´s auch! Eltern wissen sehr gut, dass die Wirkung von Ohrfeige und Klaps begrenzt ist, sie tun es aus Überforderung. Wir möchten Eltern darin unterstützen, ihren Kindern mit mehr Freude und Zutrauen zu begegnen.“

Durch ein breites Bündnis von Beratungs- und Hilfsangeboten unterstützen das Frankfurter Kin-derbüro und der Kinderschutzbund Frankfurt mit Workshops, Beratung und Hilfe zur gewaltfreien Erziehung alle, die an der Erziehung von Kindern beteiligt sind. „Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die ihnen auf Augenhöhe begegnen, die sie ernstnehmen und denen sie vertrauen können. So werden die Rechte der Kinder gestärkt“, betont die Schirmherrin der Kampagne, Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung.

Die Auftaktveranstaltung der Kampagne wird unterstützt vom Jugendamt Frankfurt und dem Kinderhilfswerk UNICEF, die mit Informationsständen zum Thema Erziehung und Kinderrechte vor Ort sind.

Weitere Informationen findet man unter www.stark-durch-erziehung-frankfurt.de.


Karolingische Pfalzen und der Norden – Thorsten Sonnemann führt durche Archäologische Museum

Königshöfe und Pfalzen dienten dem umherreisenden König im frühen Mittelalter als regionale Regierungssitze. Hier übte er seine Macht aus und sprach Recht. Diese prachtvollen, großen Anlagen waren unterteilt in Gebäudekomplexe mit verschiedenen Funktionen: Repräsentation (Aula), Kult (Capella) und Wohnen (Camera), Werkstätten, Lagerräume und Wohnbauten für die Familia, die Gemeinschaft der Hausgenossen.

Spannendend ist, dass die skandinavischen Residenzen wie Tissø große strukturelle Übereinstimmungen mit den frühmittelalterlichen Herrschaftssitzen im fränkischen Reich aufweisen.

Welche baulichen Unterschiede es gibt und welche Übereinstimmungen zu erkennen sind, damit befasst sich die Führung am Sonntag, 23. April, um 11 Uhr mit dem Archäologen Thorsten Sonnemann in der Sonderausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Die Führung ist kostenlos. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt in Höhe von 7 Euro, ermäßigt 3,50. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.


Tag der offenen Tür im Schullandheim Wegscheide

Das Frankfurter Schullandheim Wegscheide bei Bad Orb im Spessart lädt am Sonntag, 23. April, von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Alle, die schon immer wissen wollten, was sich hinter dem Eingangstor verbirgt, können an diesem Tag an Kletteraktionen für Kinder und Jugendliche mit TeamRopes teilnehmen, Butter machen und an einer Melkkuh des Schulbauerndorfs Weichersbach Melken üben, Speckstein bearbeiten, das Marionettentheater „Die Holzköppe“ sehen und die Greifvögel vom Falkner der Ronneburg kennenlernen. Außerdem werden Kutschfahrten über das Gelände angeboten. Der Förderverein „Die Wegscheider“ lädt zu Führungen über das Gelände mit Besichtigung der Sportanlagen und Häuser an und erzählt dabei auch über die Geschichte des Schullandheims. Der Küchenchef der Wegscheide bietet Grüne Soße, Bratwurst, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an.

Alle Programmpunkte des Tages der offenen Tür werden im Eingangsbereich angekündigt. In der Pforte befindet sich auch eine Ausstellung über die spessarttypische Baumart Eiche. Sie bietet den Besuchern einen ersten Eindruck von der Umgebung der Wegscheide und den Naturpark Spessart.


Amtsleiter diskutieren über Frankfurts GrünGürtel und seine Bedeutung für die Stadtentwicklung

Am Dienstag, 25. April, diskutieren im Institut für Stadtgeschichte Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamtes, Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamtes, und Martin Hunscher, Leiter des Stadtplanungsamtes, über Frankfurts GrünGürtel und seine Bedeutung für die Stadtentwicklung. Die Moderation des Abends übernimmt Evelyn Brockhoff, Leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte.

Der GrünGürtel feierte im November 2016 seinen 25. Geburtstag. In seiner Geburtsurkunde 1991 ist die Wichtigkeit des GrünGürtels als Erholungsgebiet für Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, für den Naturhaushalt, ein gesundes Stadtklima und eine nachhaltige Stadtentwicklung festgeschrieben.
Wird der GrünGürtel diesen Vorgaben nach wie vor gerecht? Sind diese Ziele überhaupt noch aktuell oder gibt es inzwischen weitere oder andere Vorgaben, an denen sich die GrünGürtel-Planung auszurichten hätte? Und ist der GrünGürtel tatsächlich der in der Verfassung beschriebene Teil des Netzes aus Grünverbindungen, die in die Innenstadt hinein und in die Region hinaus führen?

Diesen und weiteren Fragen geht die Diskussion aus den Perspektiven von Grünflächen-, Stadtplanungs- und Umweltamt auf den Grund – mitdiskutieren erwünscht. Sie beginnt um 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen bekommt man auf www.stadtgeschichte-ffm.de.

Die Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Vision und Verpflichtung. Frankfurts GrünGürtel“, die das Institut gemeinsam mit dem Umwelt- und dem Grünflächenamt noch bis 27. August 2017 präsentiert.


Hohe Investitionen, weniger Schulden und erneut Überschuss erreicht – Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker stellt drittes Plus in Folge vor

„Wir haben im vergangenen Haushaltsjahr 2016 rund 370 Millionen Euro investiert, erneut Schulden abgebaut und einen Überschuss von rund 114 Millionen Euro erwirtschaftet. Gleichzeitig haben wir die Herausforderungen einer wachsenden Stadt mit über 5.000 neuen Einwohnern gemeistert, das ist eine enorme Leistung, auf die wir stolz sein können“, hat Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker bei der Pressekonferenz zum Jahresabschluss 2016 am 20. April erklärt.

Dank der soliden und verantwortungsvollen Finanzwirtschaft des Magistrats hat die Stadt Frankfurt im abgelaufenen Haushaltsjahr 2016 zum dritten Mal in Folge seit 2008 wieder ein Schwarzes Plus erreicht. Das Jahresergebnis für 2016 liegt bei einem Überschuss im ordentlichen Ergebnis von rund 40 Millionen Euro, wie Bürgermeister Becker bereits vor einigen Wochen vermeldet hatte. Durch außerordentliche Effekte erhöht sich der Überschuss im Jahresergebnis noch auf rund 114 Millionen Euro. Gegenüber der Planung, die ein Defizit von rund 164 Millionen Euro vorsah, ist dies eine Verbesserung um rund 278 Millionen Euro. „Der Jahresabschluss zeigt, dass der Magistrat verantwortungsbewusst wirtschaftet und mit der Konsolidierung den einzig richtigen Weg eingeschlagen hat“, sagte Becker.

Zu dem positiven Ergebnis haben auch die guten Steuererträge beigetragen. Die Stadt Frankfurt am Main konnte für 2016 mit 1,88 Milliarden Euro erneut einen Gewerbesteuerrekord verzeichnen: Der Plan von 1,76 Milliarden Euro für das Jahr 2016 konnte um rund 120 Millionen Euro übertroffen werden. „Wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass Steuereinnahmen konjunkturellen Schwankungen unterworfen sein können, weshalb wir uns auf diesem Jahresergebnis nicht ausruhen dürfen. Wir müssen weiter für ein finanziell stabiles Fundament der Stadt sorgen. Dies ist erforderlich, um die hohe Attraktivität von Frankfurt am Main auch in Zukunft durch Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Kultur und Mobilität zu erhalten und gleichzeitig für stabile Finanzen zu sorgen“, betonte Becker. „Nur wenn wir auch weiterhin aus der wirtschaftlichen Kraft Frankfurts Vorsorge für morgen betreiben, sichern wir die soziale Stabilität unserer Stadt für die Zukunft.“

Durch das verantwortungsvolle Wirtschaften des Magistrats konnten die Schulden aus investiver Kreditaufnahme im Jahr 2016 um weitere 14 Millionen Euro abgebaut werden auf nunmehr 1,475 Milliarden Euro. Die Rücklage ist erneut gestiegen, von 731,4 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 771,3 Millionen Euro. „Unsere rechnerische Rücklage ist erneut gestiegen, statt, wie in der Planung vorgesehen, zu schrumpfen. Somit wird zum Ende des Finanzplanungszeitraums bis 2020 eine höhere Rücklage zur Verfügung stehen, die wir als wachsende Stadt auch brauchen können“, sagte Becker.

Die Liquidität zum Stichtag 31. Dezember betrug 98,5 Millionen Euro, der Stand der Kassenkredite 32,3 Millionen Euro, somit lag das rechnerische Saldo bei 66,2 Millionen Euro im Plus. Das städtische Vermögen ist 2016 erneut angestiegen und summierte sich am Jahresende auf 16,54 Milliarden Euro. Das Anlagevermögen erreicht mit 15,87 Milliarden Euro einen neuen Höchststand – die Eigenkapitalquote liegt damit bei 51,9 Prozent. „Damit steht Frankfurt auf einem soliden Fundament, das wir 2016 nochmals gefestigt haben. So sieht eine nachhaltige Finanzpolitik aus“, erklärte Becker.

Die Investitionstätigkeit der Stadt Frankfurt lag im Jahr 2016 bei rund 370,5 Millionen Euro und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 35,5 Millionen Euro gestiegen. Den größten Anteil an den investiven Auszahlungen hatten 2016 die Bereiche Bildung mit 104,76 Millionen Euro, Nahverkehr und ÖPNV mit 72,92 Millionen Euro sowie die Stadtplanung mit 43,42 Millionen Euro.

Größter Posten im Ergebnishaushalt war wie auch in den Vorjahren der Sozialbereich mit einem Zuschussbedarf von 738,72 Millionen Euro (33,6 Prozent des gesamten Zuschussbedarfs), gefolgt von der Bildung mit 663,79 Millionen Euro (30,2 Prozent) sowie dem Bereich Kultur, Freizeit und Sport mit einem Zuschuss von insgesamt 210,25 Millionen Euro (9,6 Prozent).

Was Frankfurt am Main gemeinsam mit den Frankfurtern und den in der Mainmetropole ansässigen Firmen geleistet hat, zeigt ein kurzer Clip. Dieser begleitet eine junge Frankfurter Familie durch den Tag. Im Alltag begegnen die Drei vielen Dinge, die von der Stadt finanziert werden: dem ÖPNV, Kultureinrichtungen, Sportstätten oder einem freundlichen Stadtpolizisten. Die Botschaft ist klar: Frankfurt macht vieles möglich, doch das geht nur gemeinsam mit den Frankfurtern und den Unternehmen. Denn die Gewerbesteuer machte 2016 rund 54 Prozent der Gesamteinnahmen der Stadt Frankfurt aus.

„Es war mir wichtig, verständlich und anschaulich zu zeigen, wohin die Gelder im vergangenen Jahr unter anderem geflossen sind. Frankfurt am Main ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Und das hat sie vor allem den hier lebenden Menschen und den hier ansässigen Firmen zu verdanken“, betonte Becker.

Der Clip ist auf YouTube unter folgendem Link zu finden: www.bit.ly/abschluss-2016.


Neue Handreichung für Deutscherwerb und Mehrsprachigkeit in der Kita – AmkA und Kita Frankfurt präsentieren Zwischenergebnisse und praktische Anregungen

Mit der Handreichung „Sprachbildung in der Kita – alltagsintegriert und interkulturell“ (SiA) dokumentieren das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) und Kita Frankfurt ihren trägerübergreifenden Austausch zur Sprachbildung in Frankfurt am Main.
Für Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber ist sie ein positives Signal für den Umgang mit der Sprachenvielfalt in Frankfurt: „Die nun vorliegende Dokumentation ‚Sprachbildung in der Kita‘ von AmkA und Kita Frankfurt zeigt deutlich, dass eine alltagsintegrierte Sprachförderung unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte zum erfolgreichen Spracherwerb von Kindern beiträgt. Eine konstante Kooperation mit den Eltern und die stetige Weiterqualifizierung unserer Erzieher sind weitere Gelingensbedingungen. Das Projekt SiA ist ein gutes Beispiel qualifizierter Sprachförderung, wie sie täglich in unseren Frankfurter Bildungs- und Betreuungseinrichtungen umgesetzt wird – diesen Weg gilt es konsequent weiter zu beschreiten“.

Das Modellprojekt „SiA – Sprachbildung im interkulturellen Alltag“ von Kita Frankfurt und AmkA wurde 2015 als Reaktion auf die besondere Situation der Stadt Frankfurt initiiert. Mehr als 70 Prozent der Kinder, die in den städtischen Kinderzentren betreut werden, wachsen mehrsprachig auf. Das bedeutet nicht nur, dass sie auch eine oder mehrere andere Sprachen schon im Kleinkindalter erlernen, sondern auch, dass sie einen unterschiedlichen familiären Alltag erleben. Die Förderung ihrer sprachlichen Kompetenzen ist abhängig von einer guten Aus- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte verbunden mit einer Öffnung für die verschiedenen interkulturellen Aspekte von Bildung und Erziehung. Aber auch die Einbindung der Eltern und die Einbeziehung gezielter Sprachförderstrategien in der Interaktion von Fachkraft und Kind im Alltag der Kitas tragen dazu bei, dass die Kinder optimal gefördert werden.

Der Blick auf kulturelle Besonderheiten und der konstruktive Umgang mit der gelebten Vielfalt der Kinder sind von entscheidender Bedeutung für Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber: „Gegenseitige Wertschätzung, Empathie, Selbstvertrauen und Selbstachtung sehen wir neben sprachlicher Bildung für alle – nicht nur für mehrsprachig aufwachsende Kinder – als wichtige Faktoren für die Entwicklung einer persönlichen Identität, die zukünftige Teilhabe an unserer Gesellschaft und an demokratischen Prozessen.“

Aus den unterschiedlichen Projekten der Kinderzentren ist nun eine Handreichung hervorgegangen mit Hintergründen, Informationen und Materialien für die Praxis. Viele der entstandenen Projekte werden inhaltlich und fachlich vorgestellt und bieten Impulse zum Nachmachen und Weiterentwickeln.

Die Zusammenarbeit zwischen Kita Frankfurt und dem AmkA sowie zwischen weiteren Trägern und Fachkräften soll auch in Zukunft bestehen bleiben. Die Erfahrungen der zehn Kinderzentren von Kita Frankfurt im Rahmen des zweijährigen Projekts sehen die Initiatoren vor allem als Anstoß für einen weiterführenden Austausch zur Sprachbildung in Frankfurt.

Die Handreichung ist kostenfrei beim AmkA erhältlich und kann angefordert werden per E-Mail an amka.publikation@stadt-frankfurt.de. Zum Download steht das Dokument unter http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/sprachbildung-in-der-kita oder http://www.kitafrankfurt.de/publikationen/broschueren/ bereit.


Oberbürgermeister Peter Feldmann bei Preungesheimer Frühjahrsputz und Hausbesuchen in der Kirchner-Siedlung

Am Donnerstag, 20. April, hat in der Karl-Kirchner-Siedlung wieder der traditionelle Preungesheimer Frühjahrsputz stattgefunden. Auf Initiative der Kinderbeauftragten, des Quartiersmanagements und des Preungesheimer Regionalrats sammeln die Kinder der Siedlung mit Abfallbeuteln und Zangen rund um den ehemaligen Rollschuhplatz und den Spielplatz den Müll auf.

Das Stadtoberhaupt lobte während seines Stadtteilbesuchs die Aktion und dankte allen Beteiligten für ihren großen Einsatz. Im Anschluss machte er einen Rundgang in der Siedlung und besuchte dabei Mieter, um sich über die Sanierungsmaßnahmen der Häuser zu informieren.

Oberbürgermeister Peter Feldmann freute sich über die Veränderungen: „Durch die Sanierung wirkt die Siedlung insgesamt heller und freundlicher, die Wohnqualität wurde wesentlich verbessert und aufgewertet. Darüber hinaus sorgen zwei Siedlungshelfer für Sauberkeit in der Siedlung und übernehmen kleinere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Erledigung von Einkäufen für ältere Bewohner und Handwerkertätigkeiten. Ihre Arbeit wird von den Mietern sehr geschätzt.“

Die Karl-Kirchner-Siedlung hat etwa 3.000 Einwohner und umfasst insgesamt 1.333 Wohneinheiten, die meisten davon im Besitz der Wohnheim GmbH. Die Großsiedlung war jahrelang eine begehrte Wohnlage, die jedoch in den 1980er Jahren von ökonomisch und sozial aufstrebenden Mietern verlassen wurde. Hinzugezogen sind oft Bewohner, die über ein geringeres Budget verfügten. Die Verdichtung verschiedenster Problem- und Lebenslagen der Bewohner führten zu einem damals schlechten Image der Siedlung.

Um diesem Image entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen der Bewohner zu verbessern, wurde die Karl-Kirchner-Siedlung bereits im Jahr 2000 in das städtische „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ aufgenommen und ein Quartiersmanagement eingerichtet.

Auch die Wohnheim GmbH setzt sich seit Jahren für die Siedlung ein. Seit 1998 wurden in mehreren Bauphasen die Gebäude grundlegend saniert. Das noch nicht abgeschlossene Sanierungsprogramm beinhaltet die Wärmedämmung der Außenwände, Erneuerung der Außenfassaden und Außeneingänge, den Einbau von Isolierfenstern und Zentralheizungen sowie die Sanierung der Dächer und Balkone. Schließlich wurden die Elektroleitungen erneuert sowie Bäder und Küchen neu gefliest.


Sylvia Weber eröffnet Frankfurter Integrationskongress

Initiativen ergreifen, Erfahrungen sammeln und Perspektiven entwickeln sind die Leitthemen des Fachtages, bei dem es darum geht, Politik und Verwaltung mit Flüchtlingsinitiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenzubringen und zu diskutieren, wie der Stand der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist und wo noch Lücken zu schließen sind.

Am Freitag, 21. April, 9.30 bis 17 bis Uhr, findet im Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung das dritte von insgesamt sechs Integrationsforen der Deutschen Gesellschaft und dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung statt.

„Ich begrüße die Veranstaltungsreihe der Deutschen Gesellschaft und des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung“, so Weber. „Es ist nur sinnvoll, sich mit Fachleuten und Ehrenamtlichen regelmäßig über konkrete Fragen der Unterbringung, der Fort- und Weiterbildung oder der Koordinierung der Sprachkurse und Intensivklassen auszutauschen. In meinem Eröffnungsstatement werde ich aber auch dafür werben, zunehmend das Thema ‚gesellschaftliche Partizipation‘ in den Blick zu nehmen“, so die Stadträtin. Denn nur wem ein Mitspracherecht eingeräumt werde und wer sein Umfeld mitgestalten dürfe, so Weber, könne sich mit einem Ort identifizieren und sich dort zuhause fühlen.


Neuer Wochenmarkt in Ginnheim

Am 20. April haben Stadtrat Markus Frank sowie die Ortsbeiräte Rachid Rawas und Markt-Initiatorin Christiane Loizides den neuen Wochenmarkt in Ginnheim, der fortan jeden Donnerstag von 8 bis 18 Uhr auf der Ginnheimer Landstraße/nördlich der Rosa-Luxemburg-Straße stattfindet, eröffnet.

Seit 16 Jahren setzt sich der Ortsbeirat 9 für die wohnortnahe Versorgung mit frischen Marktprodukten und einen geselligen Treffpunkt für die Ginnheimer Bewohner ein. Doch die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich schwierig, da viele Plätze entweder keinen ausreichenden Raum boten oder sich als zu unbelebt erwiesen. Schließlich einigten sich Ortsbeirat und Veranstalter HFM nach eingehender Prüfung auf den aktuellen Standort.
Stadtrat Markus Frank zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Was lange währt, wird endlich gut. Die jahrelange Suche nach einer geeigneten Marktfläche für die Ginnheimer hat gezeigt, dass man mit Geduld und Ausdauer letztendlich das gesetzte Ziel erreicht. Besonders loben möchte ich die gute Zusammenarbeit zwischen der Initiatorin Christiane Loizides, dem Ortsbeirat 9 und der HFM. Jetzt liegt es bei den Bürgern dieses Stadtteils, den Ginnheimer Markt auch als einen zentralen Treffpunkt für Jung und Alt anzunehmen. Den Grundstein dafür haben wir heute gelegt.“

Der kleine Wochenmarkt befindet sich in fußläufiger Entfernung vom Ortskern und weiteren Einzelhandelsgeschäften. Darüber hinaus liegt er verkehrsgünstig an den U-Bahn-Linien 1 und 9, der Straßenbahnlinie 16 sowie drei weiteren Buslinien. Zehn Marktstände bieten Obst und Gemüse, Fleisch, Käse, Backwaren und Feinkost an. Ein Weinstand lädt zum geselligen Verweilen ein.


Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßt Schüler der Max-Beckmann-Schule und des Instituts Sainte-Marie aus Arlon/Belgien

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am 20. April insgesamt 44 Schüler der Max-Beckmann-Schule und des Instituts Sainte-Marie aus dem belgischen Arlon im Kaisersaal. Die Jugendlichen kamen im Rahmen eines Schüleraustausches bereits zum zweiten Mal zusammen.

„Ich freue mich, alle hier im Kaisersaal begrüßen zu können. Sprachkenntnisse fördern, Kultur kennenlernen, bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten Freunde gewinnen – das ist der Kern von Austauschprogrammen“, so das Stadtoberhaupt bei der Begrüßung.
Frankfurt sei hierfür genau der richtige Ort. So würden 180 Nationen in Frankfurt friedlich zusammenleben, Internationalität sei die Stärke der Stadt. Außerdem biete Frankfurt vielfältige Angebote um eine gute Zeit zu verbringen.

Feldmann abschließend: „Ein Schüleraustausch ist immer mit großem Engagement von Seiten der Schule, der Lehrkräfte sowie der Schülerschaft und deren Familien verbunden. Ich danke allen, die diesen Austausch organisiert haben für ihren aktiven Einsatz. Ich wünsche allen Austauschschülern viel Freude in unserem Frankfurt und ermutige alle jungen Menschen: Nutzen Sie die Chancen des Austauschs, knüpfen Sie Freundschaften, erleben Sie andere Kulturen.“


Riedberg: Stadt informiert über Erhebung des Kanalanschlussbeitrags

In den nächsten Wochen wird die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) für das Baugebiet Am Riedberg mit der Veranlagung des Kanalanschlussbeitrags beginnen. Der Kanalanschlussbeitrag ist lediglich einmal für ein Grundstück von den jeweiligen Grundstückseigentümern für die Möglichkeit der Inanspruchnahme der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung zu entrichten.

Grundbesitzeigentümer sowie interessierte Bürger lädt die SEF aus diesem Anlass zu einer Informationsveranstaltung über die Erhebung von Kanalanschlussbeiträgen im Gebiet Am Riedberg, am Mittwoch, 26. April, um 18 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße 2, ein.
Nach dem heutigen Stand der Planung soll in dem Wohngebiet Am Riedberg im Jahr 2020 die Bebauung abgeschlossen werden. Mit rund 267 Hektar handelt es sich beim Riedberg um ein sehr großes Gebiet, indem dann voraussichtlich rund 15.000 Menschen in über 6.000 Wohneinheiten leben werden.

Der Kanalanschlussbeitrag dient zusammen mit den Kanalbenutzungsgebühren der Finanzierung der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung, das sind insbesondere Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen. Der Kanalanschlussbeitrag und die Kanalbenutzungsgebühren werden nach der Satzung über die Entwässerung der Stadt Frankfurt am Main auf Basis des Hessischen Kommunalabgabengesetzes erhoben.

Ziel der Informationsveranstaltung ist es, die Hintergründe und Vorgehensweise für die anstehende Beitragserhebung zu erläutern und für Fragen der Betroffenen zur Verfügung zu stehen. Die SEF wird dabei auch die rechtlichen Rahmenbedingungen darlegen und erläutern.


Straßburger Straße teilweise gesperrt

Wegen Arbeiten an einer Autobahnbrücke der A5 in Höhe Niederrad durch Hessen Mobil wird die unter der Brücke verlaufende Straßburger Straße zwischen Anschlussstelle Niederrad und der Lyoner Straße von Dienstag, 25. April, bis Ende Juni in Fahrtrichtung Niederrad zur Einbahnstraße.

Eine Umleitung erfolgt über Lyoner Straße, Schwanheimer Ufer und Tannenkopfweg. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich im Internet unter http://www.mainziel.de.