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Bei einer Feierstunde für die „Besten der Besten“ gratulierten der Präsident der IHK für Rheinhessen, Dr. Engelbert J. Günster, und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (v.l.) Absolventen aus dem IHK-Bezirk Mainz, die im Jahrgang 2015/2016 ihre IHK-Abschlussprüfung mit der Note eins erfolgreich bestanden hatten. (Foto: IHK Rheinhessen/Stefan Sämmer)

Mainz – Für außergewöhnliche Leistungen in den Abschlussprüfungen Winter 2015/2016 und Sommer 2016 hat die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen 54 Auszubildende aus der Region Mainz geehrt.

Ausgezeichnet wurden auch die 35 Betriebe, bei denen die Prüflinge ihre Ausbildung absolviert hatten. Bei einer Feierstunde mit dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling, lobte IHK-Präsident Dr. Engelbert J. Günster die erfolgreichen Lehrlinge für ihre besondere Leistungsbereitschaft und ermunterte sie dazu, sich Perspektiven in der Weiterbildung zu eröffnen:

„Informieren Sie sich über die verbesserten Möglichkeiten des Hochschulzugangs, über duale Studiengänge oder andere berufsbegleitende Fortbildungen.“

Der IHK-Präsident appellierte an die erfolgreichen Prüflinge sowie an deren Ausbilder und Lehrer, sich als Vorbilder zu verstehen und sich auch künftig für einen positiven Leistungsbegriff einzusetzen.

„Es sollte unser aller Bestreben sein, den Willen zur Leistungsbereitschaft bei den kommenden Schülergenerationen zu wecken und zu fördern.“

Von insgesamt 2.315 Prüflingen des Prüfungsjahrganges 2015/16 im IHK-Dienstleistungsbereich Rheinhessen (mit den Dienstleistungsbereichen Alzey, Bingen, Mainz und Worms) haben sich insgesamt 108 Auszubildende die Traumnote „sehr gut“ erarbeitet. Im Bereich des IHK-Dienstleistungszentrums Mainz haben 54 Absolventen mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschnitten, davon 45 in kaufmännischen Berufen und acht in gewerblich-technischen Berufen. Im IHK-Dienstleistungszentrum Worms werden demnächst 16 Prüfungsbeste geehrt, in Bingen erfolgt noch die Ehrung von 38 Prüfungsbesten.

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling beschrieb in seinem Grußwort die Stadtverwaltung Mainz als attraktiven Arbeitgeber und großen Ausbildungsbetrieb: „Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Mainz entscheidet sich gerade angesichts des Fachkräftemangels nicht zuletzt daran, ob wir es schaffen, für unsere Unternehmen und Institutionen genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und halten zu können. Ob und wie dabei die jetzt zu uns kommenden Flüchtlinge eine besondere Rolle spielen können, wird die weitere Zukunft zeigen. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass neben der Unterstützung durch das Land gerade auch die Unternehmen in unserer Stadt und Region mit großem Engagement ausbilden und dass die Kammern und die Betriebe beim Zukunftsthema Bildung so aktiv sind. Die Stadt Mainz investiert trotz knapper Kassen in die Kindertagesstätten und Schulen und setzt sich damit ebenfalls für eine bestmögliche Förderung der Kinder und Jugendlichen ein, denn für den Erfolg in Ausbildung und Beruf werden schon früh die Weichen gestellt“.

Mit der Auszeichnung der 35 Ausbildungsbetriebe verbunden ist der Dank für die Annahme der gesellschaftspolitischen Herausforderung, jungen Menschen durch einen Ausbildungsplatz eine Zukunftsperspektive zu geben. IHK-Präsident Dr. Engelbert J. Günster betonte, dass Ausbilden auch eine unternehmerische Aufgabe sei: „Wer in Zeiten des demografischen Wandels bei einer schnell alternden und schrumpfenden Erwerbsbevölkerung hervorragende Fachkräfte will, der muss jetzt und heute ausbilden.“